Räu­ber — Li­te­ra­tur

Zu den schwä­bi­schen Räu­ber­ban­des des 18. und 19. Jahr­hun­derts gibt es zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen, die ers­ten noch zu Leb­zei­ten der Räu­ber. 

Die fol­gen­de Li­te­ra­tur­lis­te ver­sucht die Fül­le über­sicht­lich dar­zu­stel­len. Wenn Sie Vor­schlä­ge oder An­mer­kun­gen ha­ben: bit­te Mail an info@neckaralb-verlag.de.

Re­gio­na­le Ge­schich­te

Li­te­ra­tur zu den Räu­bern des 18. und 19. Jahr­hun­derts

  • Avé-Lal­le­mant, Fried­rich Chris­ti­an Be­ne­dict: Das deut­sche Gau­ner­thum in sei­ner so­zi­al­po­li­ti­schen, li­te­ra­ri­schen und lin­gu­is­ti­schen Aus­bil­dung zu sei­nem heu­ti­gen Be­stan­de. 2 Bde. Neu hrsg. v. Max Bau­er. Mün­chen u. Ber­lin 1914. [Erst­aus­ga­be Leip­zig 1858 / 1862 – Nach­druck vier Tei­le in drei Bän­den: Hil­des­heim u.a. 1980]
  • Ar­nold, Ernst: Ober­di­schin­gen. Der Male­fiz­schenk und sei­ne Jau­ner. Neu­druck der Aus­ga­be von 1911, er­wei­tert um die Ober­di­schin­ger Diebs­lis­te von 1799. Be­arb. von W. Kreit­mei­er, Hrsg. Ge­mein­de Ober­di­schin­gen
  • Bar­c­zyk, Mi­cha­el: Die Spitz­bu­ben­chro­nik. Ra­vens­burg 1982
  • Beck, Paul: Bei­trä­ge zur Ge­schich­te des Ge­sin­dels in Ober­schwa­ben in den letzt­ver­gan­ge­nen 3 Jahr­hun­der­ten, ins­be­son­de­re der Zi­geu­ner und Bett­ler im vo­ri­gen Jahr­hun­dert. In: Be­son­de­re Bei­la­ge des Staats­an­zei­gers für Würt­tem­berg (1877) S. 57 — 63 u. S. 88 — 96.
  • Bel­th­le, Hel­mut: Scharf­rich­ter und Wa­sen­meis­ter in Würt­tem­berg. Schwä­bi­sche Hei­mat Heft 58. Stutt­gart 2007
  • Bertsch, Al­bert: Das Her­zog­li­che Zucht- und Ar­beits­haus in Lud­wigs­burg 1736 — 1806. In: Kirch­li­cher An­zei­ger für Würt­tem­berg (Stutt­gart) 18 (1909) Nr. 29 — 31, S. 229f., 237 — 239 u. S. 245 — 247.
  • Bertsch, Al­bert: Das Her­zog­li­che Zucht- und Ar­beits­haus in sei­ner Be­zie­hung zur Stadt Lud­wigs­burg (1736 — 1806). In: Be­son­de­re Bei­la­ge des Staats­an­zei­gers für Würt­tem­berg (1909) S. 197 — 204.
  • Bit­zi­us, M.: Le­ben, Tha­ten und En­de des be­rühm­ten Zi­geu­ner- und Räu­ber­haupt­manns Ja­kob Rein­hard, ge­nannt Han­ni­ckel. Ein Bild aus dem Räu­ber-, Gau­ner- und Zi­geu­ner­we­sen der zwei­ten Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts. 2. Aufl. Reut­lin­gen 1877.
  • Blau­ert, An­dre­as: Sack­grei­fer und Beu­tel­schnei­der. Kon­stanz 1993
  • Boehncke, Hei­ner / Hans Sar­ko­wicz (Hg.): Die deut­schen Räu­ber­ban­den I-III (Die gros­sen Räuber/ Die rhei­ni­schen Räuberbanden/ Von der Wa­ter­kant bis zu den Al­pen), In Ori­gi­nal­do­ku­men­ten hg. und do­ku­men­tiert. Frank­furt 1993
  • Boehncke, Hei­ner u. a.: Die gro­ßen Räu­be­rin­nen. Frank­furt a. M. 1994
  • Die­mer, Kurt: Die Räu­ber­ban­de in den Ober­äm­tern Bi­ber­ach und Wald­see im Jah­re 1819, ge­nannt: „Die dre­cke­te Par­thie“. Hei­mat­kdl. Bl. f. d. Kreis Bi­ber­ach, Heft 2. Bi­ber­ach 1990
  • Don­ner, Her­mann: Der Son­nen­wirt­le von Ebers­bach. Le­bens­bild ei­nes Räu­bers aus der Mit­te des 18. Jahr­hun­derts. Nach al­ten Ur­kun­den und Ak­ten dar­ge­stellt. Plü­der­hau­sen 1929.
  • Eg­gert, Edu­ard: Ober­amt­mann Schäf­fer von Sulz. Ein Zeit- und Le­bens­bild aus dem En­de des vo­ri­gen Jahr­hun­derts. Stutt­gart 1897
  • Klu­ge, Fried­rich: Rot­welsch. Quel­len und Wort­schatz der Gau­ner­spra­che und der ver­wand­ten Ge­heim­spra­chen. Bd. 1: Rot­wel­sches Quel­len­buch. Straß­burg 1901.
  • Küh­ne, Kars­ten: Das Kri­mi­nal­ver­fah­ren und der Straf­voll­zug in der Stadt Kon­stanz im 18. Jahr­hun­dert. Sig­ma­rin­gen 1979.
  • Küt­her, Cars­ten: Räu­ber und Gau­ner in Deutsch­land. Das or­ga­ni­sier­te Ban­den­we­sen im 18. und frü­hen 19. Jahr­hun­dert. Göt­tin­gen 1976. (= Kri­ti­sche Stu­di­en zur Ge­schichts­wis­sen­schaft. 20.) – 2., durch­ges. Aufl. Ebd. 1987.
  • Lan­ge, Kat­rin: Ge­sell­schaft und Kri­mi­na­li­tät. Räu­ber­ban­den im 18. und frü­hen 19. Jahr­hun­dert. Frankfurt/M. 1994.
  • Lan­ge, Mar­tin: Räu­ber und Gau­ner ganz pri­vat. Räu­ber­ban­den und die Jus­tiz im 18. und frü­hen 19. Jahr­hun­dert
  • Planck, Max: Die letz­ten Räu­ber­ban­den in Ober­schwa­ben in den Jah­ren 1818–1819. Ein Bei­trag zur Sit­ten­ge­schich­te. Stutt­gart 1866
  • Planck, Max: Die letz­ten Räu­ber­ban­den in Ober­schwa­ben in den Jah­ren 1818–1819. Ein Bei­trag zur Sit­ten­ge­schich­te. Stutt­gart 1866Reininger, An­ton: Die Be­keh­rungs­ge­schich­te des ehe­ma­li­gen Zi­geu­ner­an­füh­rers Ja­kob Rein­hardt, ge­nannt Han­ni­ckel. Reut­lin­gen 1832

    Roth­fuss, Uli: Schäf­fer, Räuber­fänger. Tü­bin­gen 1977

  • Schöll, Jo­hann Ul­rich: Kon­stan­zer Hans. Ei­ne schwä­bi­sche Jau­ners-Ge­schich­te aus zu­ver­läs­si­gen Quel­len ge­schöpft und prag­ma­tisch be­ar­bei­tet. Stutt­gart 1789
  • Sie­ben­mor­gen, Ha­rald (Hrsg.): Schur­ke oder Held. His­to­ri­sche Räu­ber und Räu­ber­ban­den. Volks­kund­li­che Ver­öf­fent­li­chun­gen des Ba­di­schen Lan­des­mu­se­ums­ver­eins Karls­ru­he, Bd. 3. Sig­ma­rin­gen 1995 (Aus­stel­lungs­ka­ta­log)
  • Stier, Bern­hard: Für­sor­ge und Dis­zi­pli­nie­rung im Zeit­al­ter des Ab­so­lu­tis­mus. Das Pforz­hei­mer Zucht- und Wai­sen­haus und die ba­di­sche So­zi­al­po­li­tik im 18. Jahr­hun­dert. Sig­ma­rin­gen 1988. (= Quel­len und Stu­di­en zur Ge­schich­te der Stadt Pforz­heim. Bd. 1.)
  • Weis­ser, Jür­gen u. Bru­ne­cker, Frank: Stadt­ge­schich­te. Aus­stel­lungs­füh­rer Bd. 3, Mu­se­um Bi­ber­ach. Bi­ber­ach 2002.
  • Wolf, Sieg­mund A.: Wör­ter­buch des Rot­wel­schen. Deut­sche Gau­ner­spra­che. Mann­heim 1956.

His­to­ri­sche Räu­ber­bü­cher — on­line ver­füg­bar

  • Der Fürs­ten und Stän­de des Löb­li­chen Schwä­bi­schen Crey­ßes bey ge­gen­wär­tig-all­ge­mei­nem Con­vent, an­we­sen­de Rä­the, Bot­t­schaf­ten und Ge­sand­te, Augs­burg, 6.5.1720
  • Ab­riß des Jau­ner und Bet­tel­we­sen in Schwa­ben nach Ak­ten und an­dern si­chern Quel­len von dem Ver­fas­ser des Ko­st­an­zer Hanß. 1793
  • Ober­di­schin­ger Diebs-Lis­te über die in Schwa­ben, und von da in de­nen an­grän­zen­den Län­dern her­um­strei­chen­de Jau­ner, Mör­der, Stras­sen-Räu­ber, Zi­geu­ner, Markt-Tag- und Nacht-Die­be, Beu­tel­schnei­der, Mord­bren­ner, Falsch Geld-Mün­zer, Be­trü­ger, Falsch­bett­ler, Schaz­grä­ber, und an­der lie­der­li­ches dem Staa­te äus­serst schäd­li­ches Ge­sin­del wel­che von den da­hier seit ei­ni­gen Jah­ren pro­ces­sier­ten, und theils ju­s­ti­fi­cier­ten gros­sen Jau­ner und Die­ben ent­dekt, und zum Wohl der all­ge­mei­nen Si­cher­heit ge­nau be­schrie­ben wor­den : Nebst ei­nem An­hang der aus die­ser Ge­sell­schaft hie und da hin­ge­rich­te­ten Erz­Die­ben ; Her­aus­ge­ge­ben im Jah­re 1799
  • Bio­gra­phi­en be­rüch­tig­ter Schwär­mer, Jau­ner, Mör­der, Mord­bren­ner, Stra­ßen­räu­ber aus dem acht­zehn­ten Jahr­hun­dert. Han­no­ver 1797. Ers­ter Band ent­hält Le­ben des Bay­er­schen Hie­sels.
  • W. Fr. Wüst: Der Kon­stan­zer Hans. Merk­wür­di­ge Ge­schich­te ei­nes schwä­bi­schen Gau­ners. Zur Leh­re und War­nung ge­schrie­ben von W. Fr. Wüst
  • Chris­toph Fried­rich Wit­tich: Han­nikel oder die Räu­ber- und Mör­der­ban­de, wel­che in Sulz am Ne­kar in Ver­haft ge­nom­men und am 17ten Jul. 1787. da­selbst jus­tiſi­cirt wor­den. Ein wahr­haf­ter Zi­geu­ner — Ro­man ganz aus den Kri­mi­nal-Ak­ten ge­zo­gen.
  • Roth, Fried­rich Au­gust: Ge­ne­ral-Jau­ner-Lis­te: oder Al­pha­be­ti­scher Aus­zug aus meh­re­ren theils im Druck, theils ge­schrie­ben er­schie­ne­nen Lis­ten. über Die in Schwa­ben und an­grän­zen­den Län­dern zu de­ren gros­sem Nacht­heil noch her­um­schwär­men­de Jau­ner, Zi­geu­ner, Stra­ßen­räu­ber, Mör­der, Kir­chen-Markt-Tag und Nacht­die­be, Falsch­mün­zer, fal­sche Collec­tan­ten, Falsch­spie­ler, an­de­re Erz­be­trü­ger, und sons­ti­ges lie­der­li­ches Ge­sin­del. nebst ei­nem An­hang. über die hie und da schon ju­s­ti­fi­cier­te, in Ge­fäng­nis­sen und Zucht­häu­sern ge­stor­be­ne, un­ter der Ban­de selbst er­mor­de­te, und na­tür­li­chen To­des ge­stor­be­ne Jau­ner [et]c.
  • Ge­org Ja­kob Schäf­fer: Sulz am Nek­kar. Be­schrei­bung der­je­ni­gen Jau­ner, Zi­geu­ner, Stra­ßen-Räu­ber, Mör­der, Markt-Kir­chen-Tag und Nacht-Die­ben, Fal­schen Geld-Mün­zer, Beut­wel­schnei­der, Wechs­ler, Spie­ler und an­dern her­um va­gi­ren­den lie­der­li­chen Ge­sin­dels, wel­che zum Scha­den und Ge­fahr des ge­mei­nen We­sens, theils in Schwa­ben, dann in der Schweiz, Bai­ern, in der Pfalz, am Rhein­strom, Bo­den- und Zür­cher-See, Frank­reich, Ty­rol, auch noch in an­dern Län­dern wirk­lich noch her­um schwär­men, und von den da­hier seit ei­ni­gen Jah­ren pro­ces­sir­ten gro­ßen Jau­ner und Die­ben ent­deckt, und zum Wohl der all­ge­mei­nen Si­cher­heit be­schrie­ben wor­den. Nebst ei­nem An­hang über die hie und da schon jus­ti­cir­te, in Ge­fäng­nis­sen und Zucht­häu­sern ge­stor­be­ne, un­ter der Ban­de Selbst­er­mor­de­te, und na­tür­li­chen To­des ge­stor­be­ne Jaun­ter etc. Aus de­nen in 24 star­ken To­mis be­stehen­den Un­ter­su­chungs-Ak­ten zum ei­ge­nen und an­dern Jus­tiz-Be­am­ten Ge­brauch ge­fer­ti­get durch Ge­org Ja­kob Schäf­fer, Kö­nig­lich-Würt­tem­ber­gi­scher Ober-Amt­mann zu Sulz. An­no 1811. Tü­bin­gen, ge­druckt bei Wil­helm Hein­rich Schramm, 1813.
  • Max Planck: Die letz­ten Räu­ber­ban­den in Ober­schwa­ben in den Jah­ren 1818 — 19: Ein Bei­trag zur Sit­ten­ge­schich­te. Nach den Ak­ten und nach münd­li­cher Ue­ber­lie­fung dar­ge­stellt von Dr. M. P. Mit 6 Holz­schnit­ten nach Ori­gi­nal­zeich­nun­gen Joh. Bap­tist Pflug’s.
  • Zeit­schrift für deut­sche Kul­tur­ge­schich­te, Band 2, 1857
    dar­in ab Sei­te 431: Die Land­strei­cher und Bett­ler in Schwa­ben vom sechs­zehn­ten bis in das acht­zehn­te Jahr­hun­dert. Ge­schil­dert von Dr. Karl Pfaff 

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